Kreatives Schreiben

Mit Studierenden der Uni Bremen unterwegs

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Seitdem das Semester an der Uni Bremen angefangen hat, freue ich mich über die Lehraufträge zu den Themen Schreiben zu Kunst/Kurzgeschichte (Literaten), Experimentelle Auseinandersetzung mit Bildern (Kunstpädagogik) und Kreatives Schreiben (Culture4all). Dadurch bin ich fast jeden Tag in den Bremer Museen unterwegs mit ambitionierten Studierenden, die vor Kunstwerken schreiben und lesen, sich austauschen, sich befruchten – und damit natürlich auch mich!

Mit Kindern in der Weserburg schreiben

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Mit dem Quartier Tenever nehme ich am Kinderprojekt “Was Bilder erzählen” teil. Eine Gruppe von  zehnjährigen Kindern schreibt dabei zu Kunstwerken der Ausstellung “Proof of Life” in der Weserburg Bremen. Wie klappt das? Großartig! Die Kinder brauchten bei unserem ersten Treffen nur einige kleine Impulse und los ging das Schreiben. Entstanden sind fantastische Geschichten, Märchen und auch lustige Erklärungen, wie die jeweiligen Kunstwerke entstanden sind. Ich bin begeistert!
Heute ist nun der zweite Termin – neue Geschichten werden entstehen.

Ausgewählte Texte werden am 25. Januar 2018 bei der Eröffnung der Ausstellung „WAS BILDER ERZÄHLEN“  zu hören sein, an der auch Bürgermeister Carsten Sieling als Schirmherr teilnehmen wird. Und auch im Katalog werden einige Texte aufgenommen.

Proof of Life

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Am Sonntag, 8. Oktober, lasen wir in der Weserburg Bremen | Museum für moderne Kunst an den Kunstwerken der Ausstellung “Proof of Life”. Die Texte waren dicht und stark. Danke an Autorinnen und Gäste. Ein besonderer Dank an den Fotografen!

Schreibworkshop in der Weserburg

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Es gibt wieder einen Tagesworkshop im Museum!

Wir erschreiben uns die Ausstellung “Proof of Life” an einem Sonntag im September und stellen zwei Wochen später in einer öffentlichen Lesung unsere Texte vor.

Die Ausstellung “Proof of Life” vereinigt über 100 Gemälde, Skulpturen und Fotoarbeiten, die auf sinnliche und zugleich sinnstiftende Weise existentiellen Fragestellungen nachgehen. Ihre ästhetische Wucht zieht die Betrachter in den Bann und knüpft an eine zum Teil weit zurückreichende Tradition wirkmächtiger Bilder an.

Nähere Informationen und zur Anmeldung geht es: hier

Dreamaholic…

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Die Lesung am 2. April in der Weserburg | Museum für moderne Kunst in Bremen liegt nun schon zwei Wochen zurück, aber wir freuen uns noch immer über die vielen ZuhörerInnen und das wunderbare Feedback zur Lesung und den Texten. In der Ausstellung Dreamaholic hatten wir uns zuvor in einem Workshop die Kunstwerke vorgenommen und ihnen Geschichten, Reflexionen und Gedichte zugeschrieben, aber auch Streitgespräche und Dialoge.

Hier gibt es weitere Impressionen der Lesung:

nach: Pekka Jylhä, Sateenkaari (Regenbogen)                       

Bunte Tropfen unter der Decke, der flüchtige Blick erfasst sie kaum.
Grün, gelb und rot und blau.
Vielleicht sollen sie leicht sein, wie Luftballons. Read More

Kreativ im Museum

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Im März starteten eine ganze Reihe an neuen Kursen. So auch am Samstag “Kreatives Schreiben im Museum”. Wir besuchten die Kunsthalle und erschrieben uns zahlreiche Kunstwerke. Im ersten Durchgang konnte sich jede Teilnehmer_in einen Geschichtenanfang ziehen. Dieser bestand aus einem Satz oder auch nur einem Wort. Dann schwärmten die Schreiberinnen aus und suchten sich das passende Kunstwerk. Kurzgeschichten, Lyrik, Reflexionen entstanden, die im Anschluss auch direkt am Kunstwerk gelesen wurden.
In der zweiten Runde suchten wir uns drei Bilder von Beckmann und schrieben dazu zehn Sätze. Die formale Begrenzung sorgte dafür, dass wir uns dicht und knapp halten. Jedes Wort zählt. Nachdem diese Texte gelesen wurden, ertönte der Gong in der Kunsthalle. Drei Stunden intensiven Schreibens waren vorüber.
Der nächste Besuch in der Kunsthalle ist am ersten April. Vielleicht schreiben wir dann auch Scherzhaftes…

Ich lausche den Tönen des
Fäustels, den du führst.
Er schlägt den Marmor.
Das Eisen schabt den Stein.
Du schälst mich aus.
Gießt Wasser über die Wunden.
Verbeugst dich vor mir.
Fegst den Alltag zu Boden.
Legst die Sehnsucht
in Muskeln und Fleisch.
Benetzt sie mit deinem Schweiß.
Kneifst die Augen für
einen Moment, schüttelst dich,
doch die Sehnsucht bleibt.
Du schlägst und schlägst.
Sag mir, hast du
mich gefunden?

AF