Kreatives Schreiben | Anke Fischer

Mit Kindern schreiben

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In der letzten Woche gab ich zwei Schreibkurse für Kinder ab 10 Jahren. Das klingt sehr jung, war aber ohne Probleme möglich.
Beim online-Kurs für Kids waren unglaublich interessierte Kinder dabei, die bereits gut schreiben, erzählen und sogar reflektieren konnten.

Am Sonntag im Kindermuseum kek im Speicher IX in Bremen ging es – wie auch in der gesamten Ausstellung – um Gerüche.
Wir ließen duftende Welten entstehen und bewiesen, dass Schokolade und Heu ebenso zusammenpassen wie Lavendel und London.

Wir hatten sehr viel Spaß und saßen am Ende beglückt in der Nase!

Nose on – wie das Motto der Ausstellung hieß – und los!

 

 

Schreiburlaub im Februar

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Im Februar fahren wir in den Schreiburlaub ins Gutshaus am See nach Woserin in Mecklenburg-Vorpommern. Schöner geht es nicht!
Vom 15.-18. Februar werden wir auf den See schauen, schreiben, lesen, kochen, schwatzen, schreiben, lesen, ausruhen, anstoßen… und vieles mehr, was einen guten Schreiburlaub ausmacht!

Hier gibts Näheres zu erfahren: Schreiburlaub

Unterwegs mit Studierenden

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Seitdem im Oktober das neue Semester an der Uni Bremen begonnen hat, darf ich wieder mehrere Seminare halten, die sich mit dem Schreiben beschäftigen, konkret: Schreiben zu Kunst. 

In zwei Seminaren mit dem Titel „Grundlagen der Ästhetischen Bildung“ sehen wir uns die Ausstellungen an und schreiben darüber unter dem Blickpunkt der Wahrnehmung. Wie erfahren wir Kunst? Wie beeinflusst die subjektive Wahrnehmung das Empfinden?

In einem weiteren Seminar unter dem Dach des Modulverbundes „Culture4all“ besuchen wir Museen in Bremen und sehen uns die Ausstellungen unter dem Kontext des aktuellen politischen und ökologischen Weltgeschehens an. Eindeutig gemischt ist hierbei die Auswahl der Objekte, von kaum politisch (SUNSET in der Kunsthalle) bis hochpolitisch (FlAGS in der Weserburg Museum für moderne Kunst). Spannend zu erschreiben sind die Werke, die Künstler:innen schufen, die sich mehrdimensional mit Themen beschäftigen. Und das hören wir auch in den Texten. Je mehr Fragen ein Kunstwerk stellt, desto größer ist die Bandbreite an Antworten. 

Wie gut also, wenn sich Kunst nicht auf den ersten Blick erschließt, sondern die Betrachter:innen sich einlassen und ihre persönliche Antwort finden müssen. Wie diese dann ausfällt, hängt ganz von der Erfahrungswelt der Betrachtenden ab. Alles ist möglich.

 

Schreibwerkstätten und Workshops ab Herbst 2022

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Der Herbst ist angekommen!
Ganz nach dem Motto: EAT-PRAY-WRITE freuen sich viele Menschen auf die kühleren Jahreszeiten, in denen Zeit fürs Schreiben ist.
Um das Schreibfieber am Knistern zu halten, helfen Kurse und Workshops:
– um das Handwerk des Schreibens zu verbessern
– eine Geschichte magisch und spannend zu gestalten
– Austausch mit anderen Schreibenden und Schreibinfizierten
– Tipps bei der Verlags- und Agentursuche.

Folgende Kurse befeuern das Schreiben:

Schreibwerkstatt online: Am letzten Freitag im Monat treffen wir uns online, stellen Texte vor und sprechen darüber – mit friendly Feedback, Tipps und Tricks:
https://anke-fischer.de/portfolio/kreatives-schreiben-freitags/

– Texte zum Künstlerbuch gestalten: Wer mit seinen Texten ein Unikat herstellen möchte, ist im Kreativurlaub im November in Woserin bestens aufgehoben:
https://anke-fischer.de/portfolio/schreiben-gestalten-binden-im-gutshaus-woserin-november-2021/

Plotworkshop im Februar: Wer an einem Roman oder längeren Text schreibt oder dies vor hat, kommt um das Plotten nicht herum. Handlungsablauf festlegen und Figurenarbeit:
https://anke-fischer.de/portfolio/plot-workshop-in-bremen/

Viele weitere Workshops (zum Teil allerdings auch schon ausgebucht) finden sich hier:
https://anke-fischer.de/ubersicht-kurse-workshops/kurse-workshops-2021-2/

Wir sehen und hören uns!

Schreiburlaub mit Krimi-Elfchen

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Im Juli fand wie jedes Jahr der Schreiburlaub in Bremen statt. Normalerweise stets in der ersten Ferienwoche, in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen in der zweiten. (Im nächsten Jahr wieder in der ersten, so hoffe ich, wegen der mittlerweile mehrjährigen Tradition). Unser Raum im 7. Stock des Bambergerhauses ist nicht nur groß, sondern auch mit schöner Rundumsicht auf Bremen. Hier sitzen die Teilnehmer*innen eine Woche und schreiben zu verschiedenen Themen, die ich morgens stelle. Wir beginnen mit dem Warmschreiben mittels Kurz-Gedichten wie Elfchen oder Limericks, schreiben dann Kurz-Geschichten nach Genres wie Krimi oder Märchen oder skurrile Erlebnisse, die unsere Protagonistinnen und Antagonisten erleben. Größtenteils ein herrlicher Spaß, es darf aber auch ernst werden. Es wird geschrieben, gelesen, gelobt und besprochen, Tipps von mir helfen, das Handwerk zu üben oder zu erwecken oder zu verbessern.

In diesem Jahr stand an einem Tag auch das Thema: Kurzkrimi an. Soll es aus Sicht der ermittelnden Person, der Täterperson oder des Opfers sein? Ausprobiert werden darf alles. Aber zunächst schrieben wir uns mit Krimi-Elfchen „warm“. Und was dabei herauskam, muss ich unbedingt hier veröffentlichen: Jedes Elfchen erzählt eine eigene Geschichte, mal lustig, mal trocken, mal lakonisch, mal ernst. Wunderbar!

Ich danke allen Teilnehmerinnen, die dieses Jahr wieder mit solch großer Freude eine Woche mit mir in Bremen geschrieben haben. Es war eine ganz besonders berauschende Zeit, die uns wieder zeigte, wieviel Kreativität in uns steckt.
Seht und lest selbst:

Krimi-Elfchen von Annelie Havenstein:

Heiß
Der Pistolenlauf
Raucht noch leicht
Kugel steckt im Zeitungsboten
Verspätung

Eng
Der Hals
Schwillt langsam zu
Der Kaffee schmeckte komisch
Pech

Rutschig
Die Bremse
Reagiert nicht mehr
Fremdgehen darf man nicht
Tschüss
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Von Selbstlektorat bis Schreiburlaub!

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Schreiben ist ein kreativer Prozess und darin einzutauchen, löst viele Emotionen aus von Hochgefühlen bis Selbstzweifel: Ist der Text gut genug? Was kann ich daran verbessern?
Im Tageskurs Selbstlektorat lernen kreative Schreiber:innen, wie die Texte stilistisch sicher und damit nicht nur gut lesbar werden, sondern sich „vom Blatt erheben“.
Tagesworkshop „Selbstlektorat“ am Samstag, 16. Juli ONLINE: hier

Wer an einem längeren Text schreibt, ist am besten in einer Schreibgruppe aufgehoben, um hier seine Texte zu lesen, sich aus der Gruppe Zuwendung, Zuspruch und Motivation zu holen, aber auch freundliches Feedback von mir. Wir lesen, reden, besprechen handwerkliche Themen und gehen stets hochmotiviert aus den Sitzungen wieder an den Schreib-Tisch. Jeden letzten Freitag im Monat ONLINE: hier

Gemeinsam schreiben! Das ist wieder möglich am Samstag, 9. Juli in einer Freien Schreibwerkstatt in Ganderkesee.
Anleitungen, Tipps und Anregungen gibt es selbstverständlich von mir für alle, die möchten: hier

Wer keinen Platz mehr bei den ausgebuchten Kursen „Kurzgeschichte schreiben“ und „Schreiburlaub in Bremen“ bekommen hat, ist herzlich willkommen beim wunderschönen Schreiburlaub in Woserin (Mecklenburger Seenplatte), aber auch hier gibt es nur noch wenige Plätze: hier.

Gerne auch auf meiner Homepage nach weiteren Kursen und Workshops stöbern. Und wer individuelles Coaching bevorzugt schreibe mich einfach an!

 

Zombieapokalypse vom Feinsten!

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Die wunderbar talentierte Janika Rehak hat ein neues Buch herausgebracht!
Und da sie in meinen Kurse war, möchte ich auch hier ihr neues Buch vorstellen.

Darum geht´s:
Lüneburger Heide, Mai 2020

Star-Pianist Yosh Maibach füllt mühelos große Konzerthallen. Im Alltag tut sich der scheue Musiker schwer. Er ist frisch getrennt von Ehefrau Fenja, sein neuestes Werk Elegie geht nicht voran. Yosh zieht sich in sein Haus in der Heide zurück und wartet darauf, dass irgendjemand die Dinge für ihn in Ordnung bringt.
Als die Zombieapokalypse losbricht, glaubt Yosh alles verloren, was er geliebt hat: Fenja. Und die Musik. Wie noch Bach oder Schumann spielen, wenn jedes Geräusch die Toten anlocken kann?
Yoshs Welt ist verstummt. Bis eines Tages unerwartete Besucher vor seiner Tür stehen. Yosh wird unfreiwillig zum Gastgeber, sein Haus zum Refugium, doch unterschwellig ist allen klar: Das Versteck ist eigentlich ein Gefängnis.
Yosh arbeitet weiter an seiner Elegie. Für Fenja. Für sich selbst. Für die Welt, die nie wieder so sein wird, wie er sie kannte… Read More

Texte künstlerisch in Szene setzen

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Jedes Jahr im Herbst findet  ein besonderer Workshop statt. Im Gutshaus am See in Woserin arbeiten wir an Kurztexten (unter meiner Leitung) und deren Gestaltung (unter der Leitung der Malerin und Buchbinderin Sabine Puschmann) in einem buchähnlichen Kontext. Zunächst schreiben wir Lyrik und Kurzprosa, autobiografische Reflexionen oder Reiseschilderungen und überarbeiten sie, bis sie „druckreif“ sind. Gedruckt werden die Texte dann tatsächlich auch, entweder per Computer oder mittels Collagen. Sehr oft schreiben wir dabei aber auch per Hand und probieren uns aus. Doch zunächst suchen wir nach der passenden Ausdrucksform für den Text: Soll es eine Gelli-Druck werden? Oder eine Collage? Gezeichnet werden oder großflächig mit bestimmten Farben gemalt oder komponiert? Ein Buch oder ein Leporello? Oder vielleicht sogar ein ganz neuartiges Kunstprojekt oder Künstler*innenbuch? Read More

Letzte Dinge: Tod und Bestattungskultur in China

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Wieder einmal möchte ich auf ein Buch aufmerksam machen, das eine meiner Kurs-Teilnehmer*innen geschrieben hat.
Die Sinologin Maja Linnemann hat beim Schreiburlaub in Bremen und in der montäglichen Schreibgruppe immer mal wieder aus dem Manuskript vorgelesen – und wir waren alle sehr begeistert. Das Buch handelt von Bestattungsriten in China und dadurch auch von der Kultur und Gesellschaft. Es ist gut und spannend erzählt und unglaublich interessant, vor allem für mich als „Friedhofsfan“. Egal ob ich nach München, Tokyo oder Istanbul reise, ich besuche auf jeden Fall die örtlichen Friedhöfe und studiere die Gräber. Sicher auch deshalb, weil Begräbnisrituale viel mit den jeweiligen Religionen zu tun haben, über die ich mehrere Bücher geschrieben habe (Weltreligionen, Feste & Bräuche, Aberglauben…) Total spannende Themen, die das Buch von Maja Linnenmann aufgreift.

Absolut empfehlenswert!

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