News | Anke Fischer

Von Selbstlektorat bis Schreiburlaub!

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Schreiben ist ein kreativer Prozess und darin einzutauchen, löst viele Emotionen aus von Hochgefühlen bis Selbstzweifel: Ist der Text gut genug? Was kann ich daran verbessern?
Im Tageskurs Selbstlektorat lernen kreative Schreiber:innen, wie die Texte stilistisch sicher und damit nicht nur gut lesbar werden, sondern sich „vom Blatt erheben“.
Tagesworkshop „Selbstlektorat“ am Samstag, 16. Juli ONLINE: hier

Wer an einem längeren Text schreibt, ist am besten in einer Schreibgruppe aufgehoben, um hier seine Texte zu lesen, sich aus der Gruppe Zuwendung, Zuspruch und Motivation zu holen, aber auch freundliches Feedback von mir. Wir lesen, reden, besprechen handwerkliche Themen und gehen stets hochmotiviert aus den Sitzungen wieder an den Schreib-Tisch. Jeden letzten Freitag im Monat ONLINE: hier

Gemeinsam schreiben! Das ist wieder möglich am Samstag, 9. Juli in einer Freien Schreibwerkstatt in Ganderkesee.
Anleitungen, Tipps und Anregungen gibt es selbstverständlich von mir für alle, die möchten: hier

Wer keinen Platz mehr bei den ausgebuchten Kursen „Kurzgeschichte schreiben“ und „Schreiburlaub in Bremen“ bekommen hat, ist herzlich willkommen beim wunderschönen Schreiburlaub in Woserin (Mecklenburger Seenplatte), aber auch hier gibt es nur noch wenige Plätze: hier.

Gerne auch auf meiner Homepage nach weiteren Kursen und Workshops stöbern. Und wer individuelles Coaching bevorzugt schreibe mich einfach an!

 

Aktueller Thriller mit brisantem Thema

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Und wieder hat jemand aus meinen Kursen einen Roman veröffentlicht. Dieses Mal einen Thriller mit Sci-Fi-Elementen, die absolut glaubhaft sind. Sieht so die Zukunft aus? Darum geht es:

Kann die Vernichtung der Menschheit verhindert werden? 2015, kurz nach der Krimkrise, verpflichtet sich der junge Deutsche Noah zum Dienst als Arzt in Mariupol. Dort, im Donezkgebiet, wütet der Krieg gegen russische Separatisten, und Noah hat oft mit schweren Verletzungen der jungen Soldaten zu tun. Auf einem Kongress lernt Noah den Psychiater Dr. Balodis kennen, der sich mit der Regeneration von menschlichen Zellen befasst und glaubt, das Geheimnis des ewigen Lebens entdeckt zu haben. Doch Balodis hat nicht vor, der Menschheit Gutes zu tun … ihn treibt blinde Rache an! Er will der Welt eine neue Ordnung aufzwingen. Noah und sein Team geraten in immer bedrohlichere Situationen. Balodis’ Handlanger, Industriespione und der russische Geheimdienst sind hinter ihnen her. Sie werden zu Gejagten.

Ergänzung:

Ein Teil der Story spielt in Mariupol in der Ukraine. Allerdings 2015, in den Anfangsjahren des Krim-Konfliktes. Zur Drucklegung im Januar 2022 gab es noch keinen offenen Krieg in der Ukraine. Die jetzige Situation berührt die Thematik des Thrillers auf unheimliche Weise. Read More

Ich weiß es doch auch nicht…

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Und wieder hat einer meiner Teilnehmer ein Buch veröffentlicht. Freue mich sehr über diese gelungene Anthologie:
Oliver Bruns weiß es doch auch nicht. Warum Datings zum Beispiel gründlich schief gehen können. Oder warum ein Mann lange darauf wartet, dass der Autoverkehr eine Lücke zum Überqueren der Straße lässt, obwohl nur wenige Meter entfernt eine Ampel alles regeln könnte. Und warum andere Männer sich nicht trauen, die Angebetete im Supermarkt anzusprechen. Oder was aus unser aller Freiheit wird.
Aber er weiß, was hilft: Geschichten erzählen. Von den kleinen und großen Absurditäten des Lebens. Humorvoll. Nachdenklich. Verwegen. Ein Lesebuch voller Kurzgeschichten, Gedichten und Texten.

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Zombieapokalypse vom Feinsten!

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Die wunderbar talentierte Janika Rehak hat ein neues Buch herausgebracht!
Und da sie in meinen Kurse war, möchte ich auch hier ihr neues Buch vorstellen.

Darum geht´s:
Lüneburger Heide, Mai 2020

Star-Pianist Yosh Maibach füllt mühelos große Konzerthallen. Im Alltag tut sich der scheue Musiker schwer. Er ist frisch getrennt von Ehefrau Fenja, sein neuestes Werk Elegie geht nicht voran. Yosh zieht sich in sein Haus in der Heide zurück und wartet darauf, dass irgendjemand die Dinge für ihn in Ordnung bringt.
Als die Zombieapokalypse losbricht, glaubt Yosh alles verloren, was er geliebt hat: Fenja. Und die Musik. Wie noch Bach oder Schumann spielen, wenn jedes Geräusch die Toten anlocken kann?
Yoshs Welt ist verstummt. Bis eines Tages unerwartete Besucher vor seiner Tür stehen. Yosh wird unfreiwillig zum Gastgeber, sein Haus zum Refugium, doch unterschwellig ist allen klar: Das Versteck ist eigentlich ein Gefängnis.
Yosh arbeitet weiter an seiner Elegie. Für Fenja. Für sich selbst. Für die Welt, die nie wieder so sein wird, wie er sie kannte… Read More

Weglaufen geht nicht! – Heide Schierlohs Biografie

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Noch im vergangenen Jahr ist die spannende Berufs-Biografie von Heide Schierloh im Kellner Verlag herausgekommen.
Ich freue mich sehr, dass ich Heide auf ihrem schreibenden Weg begleiten durfte. 

Worum geht es?
„Als 17-Jährige beginnt die Autorin im Jahre 1964 in einem Bremer Krankenhaus die Ausbildung zur Krankenschwester. Die intensive Betreuung der PatientInnen, die intime Nähe zu fremden Menschen mit ihren oftmals erschreckenden Erkrankungen sind Eindrücke, die die junge Frau nachhaltig prägen.
Bis 1969 erlebt sie Ekel auslösenden Gefühle durch Pflegemaßnahmen, Nachtwachen allein als junge Schwesternschülerin, überlange Arbeitszeiten mit wenig Freizeit und Privatleben sowie Aufgaben mit häufigen Überforderungen. Nie mehr wird sie so viele eindrückliche Erfahrungen mit Menschen sammeln wie in dieser Zeit – wobei eine Erkenntnis im Vordergrund steht: Es ist enorm wichtig, mit den Kranken zu sprechen, sich mit ihnen über ihre Probleme zu unterhalten. Das ist ein wesentlicher Punkt, der heute immer mehr in den Hintergrund rückt. Deshalb kämpft Heide Schierloh weiterhin für bessere Arbeitsbedingungen in der Krankenpflege.
Eine dramatische Biografie, die den Menschen in heutigen Pflegeberufen, angehenden Pflegefachkräften, MedizinerInnen, MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen sowie Menschen mit medizinischen Erfahrungen und historisch interessierten BremerInnen wichtige Impulse mit auf den Weg gibt.“

Absolut lesenswert!

Hier gibts das Buch: https://www.kellnerverlag.de/hautnah.html

Gendern und Literatur?

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In der Augustausgabe im Podcasts des Leseforum Oldenburg sprechen wir übers Gendern.
Muss das sein? Und wie formuliere ich geschlechtergerecht  in einem literarischen Text?

Das (Minute 39-44) und natürlich spannende weitere Interviews hier zu hören:

https://litleschnack.podigee.io/feed/mp3

 

Smell it! – Schreibworkshop in der Städtischen Galerie in Bremen

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Schreibworkshop der geruchs-sinnlichen Art
in der Städtischen Galerie Bremen

In der Ausstellung, die den Geruchssinn in den Mittelpunkt rückt, sammelt dieser Workshop Inspirationen, um daraus und darüber Geschichten zu schreiben. Was kann ein Geruch bewirken? Was wäre, wenn…? Die Schreiber*innen tauchen in die Objekte ein, nehmen sie mit allen Sinnen war und entwickeln daraus Geschichten. Fiktionales, Fantastisches, Experimentelles oder Lyrisches entsteht und bindet Düfte aller Arten ein. Für Erstschreiber*innen und Schreiberfahrene.

Datum: 6. Juni 2021
Uhrzeit:
15:00-17:00 Uhr

Der Schreibworkshop findet ab 4 Personen statt
Ort: Städtische Galerie Bremen
Dieser Kurs findet je nach Lage in Präsenz oder ONLINE (über die Plattform zoom) statt!

Der Spion in der Lampe…

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…so war der ursprüngliche Arbeitstitel des Romanmanuskripts von Nilüfer (Nelly) Türkmen. Zuerst lernet ich Nelly in meinem Seminar an der Uni Bremen kennen, wo sie mir erzählte, dass sie an ihrer Autobiografie schreibt. Sie war damals 20 Jahre alt und ich dachte: Was kann eine so junge Frau in einer Biografie erzählen? Bald schrieb sie sich in meinen Kurs „Schreib ein Buch über dein Leben…“ ein und dort erfuhren wir von ihrem Leben mit einer an Schizophrenie erkrankten Mutter. Noch als Vorschulkind musste sie sich selbst Essen kochen, wusste, wie verhütet wird und lebte in ständiger Angst vor vielen unbekannten Gefahren – die ihr ihre Mutter einredete, die mit dem allwissenden Magier in der Lampe sprach. Erst mit 9 Jahren wurde Nelly aus den schwierigen Verhältnissen gerettet und lebte fortan in einem Heim, ebenso wie ihre Mutter im betreuten Wohnen. Wie Nelly es schaffte, eine normale Sicht auf die Welt zu erlangen, die Zustände im Heim hinter sich zu lassen und schließlich das Abitur zu schaffen, liest sich spannend und macht dennoch sehr betroffen. 

Ich freue mich, dass ich Nelly während des Schreibens betreuen und das Manuskript im Erst-Lektorat fit für den Verlag/Agentur machen konnte.

Lest selber! Ende April kommt das Buch auf den Markt, denn Bastei Lübbe hat das Potential des Stoffes erkannt und das Buch veröffentlicht.

Infos gibt es auch hier: https://www.niluefertuerkmen.de/

Erhältlich in allen Buchhandlungen!

Letzte Dinge: Tod und Bestattungskultur in China

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Wieder einmal möchte ich auf ein Buch aufmerksam machen, das eine meiner Kurs-Teilnehmer*innen geschrieben hat.
Die Sinologin Maja Linnemann hat beim Schreiburlaub in Bremen und in der montäglichen Schreibgruppe immer mal wieder aus dem Manuskript vorgelesen – und wir waren alle sehr begeistert. Das Buch handelt von Bestattungsriten in China und dadurch auch von der Kultur und Gesellschaft. Es ist gut und spannend erzählt und unglaublich interessant, vor allem für mich als „Friedhofsfan“. Egal ob ich nach München, Tokyo oder Istanbul reise, ich besuche auf jeden Fall die örtlichen Friedhöfe und studiere die Gräber. Sicher auch deshalb, weil Begräbnisrituale viel mit den jeweiligen Religionen zu tun haben, über die ich mehrere Bücher geschrieben habe (Weltreligionen, Feste & Bräuche, Aberglauben…) Total spannende Themen, die das Buch von Maja Linnenmann aufgreift.

Absolut empfehlenswert!

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