Woserin | Anke Fischer

Schreiburlaub in Woserin

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Seit Mittwoch sind wir im Gutshaus am See in Woserin zum Schreiburlauben. Wir schreiben zu bestimmten Themen oder Formen. Die einen haben ein längeres Manuskript begonnen, die anderen schreiben Kurzgeschichten, Reflexionen oder Lyrik. Heute probieren wir uns in den Ultra-Short-Stories aus und genießen dabei den Blick auf den See – oder springen hinein. Ein Schreibthema ist: Anderswelten. Voila, hier sind sie!

Erste Impressionen in diesem Jahr:

Woserin, Woserin…

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In einem sehr schönen Artikel über die Kunstakademie in Woserin wird erzählt, wie sie entstand. Sabine und Michael entdeckten das Gutshaus am See und richteten es her. Schon zweimal durfte ich dort Schreibkurse geben. Im September ist der nächste Schreiburlaub geplant. Hoffen wir, dass wir dürfen…
Hier gibt es die ganze Geschichte:

Link zum Artikel

Winterschreiben in Woserin

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Impressionen aus unserem Schreiburlaub in Woserin vom 19.-22. Februar 2020.
Der Winter zeigte sich nicht, es regnete Löcher in den See. Dann blitzte die Sonne durch die Wolken und spiegelte sich.
Und wir sahen zu und schrieben und schrieben…

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Magie am See

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Eine Woche ohne Radio, Musik, Fernsehen und Internet. Nur wir, der See, die Schreibsachen. Als wir im Gutshaus am See eintreffen, haben wir damit nicht gerechnet. Ich war bereits im vergangenen Jahr einmal zu Gast hier im Gutshaus gewesen und kannte den Ort und das Haus und seine Magie. Hier, im Gutshaus mit der Kunstakademie, treffen wir uns zum Schreiburlaub.
Woserin liegt mitten in Mecklenburg-Vorpommern. Einigermaßen bekannt ist es durch das Ferienhaus der Schriftstellerin Christa Wolf. Ihre Familie lebt noch immer hier. Als wir ein paar Tage später vor dem Ferienhaus stehen, entspricht es genau dem Typ Ferienhaus unserer Vorstellungen. Wir seufzen und nicht das erste Mal in dieser Woche, vor lauter Schönheit oder Idylle oder beidem. Idylle ohne Kitsch, geht das? Ja!
Unsere Schreibküche ist groß und hell und ihre Fenster öffnen sich zum See. Morgens treffen wir uns hier zum zweiten Kaffee und ich gebe die Schreibthemen des Vormittages aus. Die passen zum Ort und zur Landschaft, heißen „verborgene Schönheit“ oder „Findling“ oder „Farben“. Am Nachmittag, nach dem gemeinsamen Essen, wird es neue Themen geben, aber jetzt nehmen wir unsere Fotoapparate oder Handys (endlich kommen sie wieder zum Einsatz) und wir schwirren aus. Die Motive sind leicht gefunden, gar nicht so leicht ist es diese in Worte zu fassen. Literarisch soll es sein.
Nach zwei Stunden treffen wir uns wieder in der Küche, lesen unsere ersten Versuche vor, sind berührt von der Offenheit, der Tiefe, der Ehrlichkeit. Macht das der See mit uns? Seine glatte Oberfläche, unter der es vierzig Meter in die Tiefe geht? Read More

Schichten… und Stille

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Es ist still. So still, dass wir nichts hören außer unseren Atem, unser Lachen, das Nachfragen und Klappern der Tastaturen beim Schreiben der morgendlichen Aufgabe.
„Schichten“ ist das Thema.
Sinnieren, aus dem Fenster blicken, Sachen packen, Laptop, Jacke und los geht es in die Natur, an den See oder zum Schreibtisch im Gästezimmer, ins Atelier, aufs Sofa – dahin, wo wir am besten schreiben können.
Und nicht nur das. Auch Nachdenken und aufblicken und beglückt sein von der Umgebung, dem Haus, der Kunst überall. Die kleinen Dinge in den Nischen, zwischen Ziegeln oder auf der Fensterbank müssen nicht entdeckt werden, sondern sind einfach da. Wir auch. Die Stille hier schafft das.

Zur Mittagszeit treffen wir uns wieder und legen sie frei, unsere Schichten. Haben sie im Dorf entdeckt und aufs Foto gebannt. Haben uns erinnert an die Schichten des Lebens, der Gesellschaft, des Wissens. Wir hören den Geschichten am Küchentisch zu. Hören die Kraft der Worte und die Kraft der Stille, die diese Worte aufs Papier brachte, hier in Woserin.

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